Zwischen Kindern und noch kleineren Kindern (11.11-17.11)

Sonntag, 12.11.2017

Hallo Leute!

Heute werde ich von meiner ersten Woche auf Koh Samui berichten!

Also seid gespannt!

nachdem wir drei dann auf Koh Samui angekommen waren, setzten wir uns in einen der zahlreichen Busse, die fuer uns kostenlos waren, und wurden zu unseren neuen Unterkunft gebracht, dem Samui Bliss Haus.

Dies war nun mein neues Zuhause fuer die naechsten vier Wochen. 

Naja, wenn wir dann unseren Schluessel bekommen haetten. 

Wie sich herrausstellte, haetten wir am Pier auf Suk Suk warten muessen, bzw. er haette uns dort empfangen sollen. Jedoch hatte sein Auto eine Panne und er kam verspaetet am Hafen an. Da waren wir drei allerdings schon mit dem Bus unterwegs. So sassen wir dann erstmal vor den Haeusern und warteten. Irgendwann kam dann Kim aus einen der Bungalows, gab uns Thomas Nummer und wir klaerten die Situation. Nach etwa einer Stunde kam dann Suk Suk mit unseren Schluesseln. Dann konnten wir doch noch zusammen den Bungalow Nr. 4 beziehen und packten schnell unsere Sachen aus. 

Gemeinsam erkuntschaften wir dann ein bisschen die Gegend und kauften ein. 

Am naechsten Tag stattete uns Thomas, der Ansprechpartner, uns einen besuch ab und fuehrte uns nun enmal durch Hua Thanon, die Ortschaft, wo unser Haus stand. Dort lud er uns dann auf einen Thaillaendischen Eistee und einer Nudelsuppe ein. 

Er erzaehlte uns viel ueber die Sitten und Braeuche der Thais und lehrte uns ein paar Woerter. 

Sawatdii Khaa,ist das weibliche Wort fuer eine Begruessung.

Sawatdii Krab, dass eines Mannes.

 Khop Khun Khaa/ Krab beudetet soviel wie Dankeschoen. 

Mehr blieb allerdings auch nicht haegen. Aber das reichte auch, da viele Thais zumindest ein paar grobe Worte englisch verstanden. 

Am Abend wurden wir zum NAchtmarkt in Lamai gefahren. Dort trafen wir dann die andren und liefen gemeinsam durch die Strassen. Neben unzaehloigen Thaillandische spezialitaeten, gab es auch Essen der Westlichen Kultur und viele Souveniers. 

Wir probierten soviel wie wir nur konnten, doch wir schafften nichtmal annaehrungsweise die Haelfte von dem, was es zum probieren gab. 

Am naechsten Tag stand der erste Tag im Prohekt an. Elina, die am gleichen Wocheende wie wir angekommen war, wurde mit mir in den gleichen Kindergarten untergebracht, waehrend Annika und Ragini in einem anderen waren. 

Elina und ich wurden sofort animiert beim Fruehsport mitzumachen. So tanzten wir dann zusammen mit den Kindern und den Lehrerinnen auf dem Pausenhof vor den Kindern herum und wurden mit neugierigen Blicken beworfen. 

Danach wurden ein paar Lieder gesungen, darunter die Nationalhymne, zu der auch die Thaillaendische Flagge gehisst wurde, und die Koenigshymne. 

Anschliessend wurden wir in die Klassen gefuehrt. 

Meine Gruppe durfte zuerst nach draussen etwas spielen. 

Ich war sofort das Highlight der Kinder und wurde herumgefuehrt, durfte saemtliche Spielgeraete ausprobieren und wurde von vielen Seiten auf Thai angesprochen. Aber auch auf Englsich. Von einem einzigen Kind, namens Daniela. Sie war 5 Jahre alt und ihr Vater kam aus Schweden, weshalb deren Kinder Englisch und Thai lernten. Ihr Zwillingsbruder Dennis war jedoch etwas schuechterner mit dem Englischen, aber immerhin konnte er mich verstehen und fuer die anderen Kinder uebersaetzten. 

Nachdem Spielen war dann Unterricht an der Reihe. In Reih und Glied sassen die Kinder vor mir und ich durfte Ihnen das Alphabet und die Fraben auf englisch beibringen. 

Anschliessend ueberreichte die Lehrerin ihnen Arbeitshefte, wo sie einzelne Buchstaben, zahlen oder Figuren nachzeichnen sollten. ich setzte mich zu den Kleinen und half ihnen. Vorallem den ganz kleinen, die gerade mal 2 1/2 bis 3 Jahre alt waren.

Jedoch war nicht alles ganz so harmonisch, wie es in einem deutschen KIndergarten ist, denn sobald ein Kind aus der Reihe tanzte oder die Aufgabe nicht richtig bearbeitete, wurde es bestraft. In Thailland hiess das, das Kind wurde bestraft und durfte nicht weinen. 

Ich war wirklich geschockt. Vorallem als die Lehrerein mir ein Lineal in die Hand drueckte und Andeutungen machte, ich solle das doch auch bei dem einen Jungen machen, da er mich getreten hatte. Ich legte natuerlich das Lineal zurueck auf den Tisch. Ich wollte sowas nicht machen. Die Lehrerin hatte kaum verstaendniss dafuer, zwinkte mich jedoch zu nichts. 

Danach war freies spielen angesagt - jedoch im Raum. EInerseits konnten die Kinder tun und lassen was sie wollten, solange sie nicht allzu Laut waren, andererseits machten die Erzieher ihnen einen Film an. Ein paar Maedchen beanspruchten mich fuer sich selbst und zogen mich vor den Fehrnseher. Sie zeigten mir Klatschspiele, Reime und die thaillaendische Version von Schere, Stein, Papier. Dazu guckten wir Mickey Mouse. Irgendwann sassen dann alle 40 Kinder um mich rumzu und jeder, wirklich jedes einzelne Kind, wollte gegen mich Schere, Stein, Papier spielen. 

Zum Glueck kamen dann die Erzieherinnen und befreiten mich. Zusammen bauten wir dann die Betten der Kleinen auf. 

Das sah dann ungefaehr so aus. 

Das Maedchen unten links in der Ecke ist uebrigens Daniela. 

Anschliesend wurde zum Essen gerufen. Meistens gab es Reis mit Fleisch und einbisschen Gemuese. 

Fuer Die Kleinen hiess es nach dem Essen schlafen gehen. Fuer Elina und mich hiess es Feierabend. Und so fuhren wir dann mit Suk Suk nach Hause. 

Gegen 2 Uhr kam dann Suk Suk wieder und brachte Elina und mich zum Dirk, um einen Roller auszusuchen. 

 

 

Das war mein Begleiter fuer die neachten 4 Wochen, liebevoll Scott gennant. 

Abend fuhr ich dann geich mit Scott zur Garkueche, wo wir das erste MAl alle beisammen sassen. Dort traf ich dann auch Larissa und Nadine, die neben Elina, auch mit mir in Sri Lanka waren. 

In der Garkueche entschied ich mich fuer Fried Rice mit Haenchen und einem Ei. Das ueberzeugte mich so sehr, dass es gleich mein Stammgericht wurde. 

Naja, es war auch mit unter das einzige Gericht was ich von denene auf der Peisekarte mochte. 

Die darauffolgenden Tage im Kindergarten wurden nicht wirklich anders. 

Abgesehen von den taeglich wechselnden Nachspeisen und den Ablaeufen glich jeder Tag dem anderen. Nur das Gewitter, welches seit Montagabend ueber Koh Samui schwebte, brachte etwas Abwechslung. Aber dennoch genoss ich jeden Tag dort und schloss langsam die kleinen Quaelgeister in mein Herz. 

Am Dienstag fuhren Kim, Theresa, Lea und ich gemeinsam nach Lamai um ein Reisebuero aufzusuchen, wir planten naemlich eine Trip nach Koh Tao am Wocheende. 

Dirk, ich weiss wirklich nicht, warum die meisten deutschen Ansprechpartner in Thailland, bis auf Thomas, Dirk hiessen, buchte fuer uns den Trip und gab uns den genauen Ablauf mit. 

Mein persoenloches Heighlight - abfgesehen von Koh Tao - in dieser Woche, war der Besuch beim Pizza/Roller Dirk, wo wir jeden MIttwoch essen gingen. 

Seine Gerichte waren einfach nur mehr als nur lecker. Vorallem die Pizzen und die Baguetts sind sehr zu empfehlen. 

Donnerstags war auch schon der letzte Arbeitstag fuer diese Woche, da wir Freitags immer ein Gruppen Projekt hatten. in der ersten Woche war es eien Thaistunde. 

Thomas koennte unter anderen umstaenden ein wirklich guter Lehrer sein, aber wie es nunmal in einer schule auch ist, sollten die Schueler dementsprechen zuhoeren und mitarbeiten. Wir - fuenf 18/19 Jaehrige, die gerade die Schule beendet hatten und drei, die bereits schon seit mehreren Jahren Berufstaetig waren - arbeiteten natuerlich mit hoechster Konzentration mit ... mehr oder weniger zumindest.

Naja, eigentlich so gut wie gar nicht. 

Aber was erwartete man bei 35*C in der Mittagshitze von uns, die domotivierter nicht sein konnten. Wir waren an einer der schoensten Orte, die wir bis dahin gesehen hatten, und wollten definitv nicht nochmal die Schulbank druecken. Zum Glueck beendete Thomas den Unterricht nach NUR 2 Stunden und Elina,Theresa, Kim, Lea und ich fuhren zum Strand. Zur Crystal Bay.

Dort genossen wir dann mit einem erfirschenden Getraenk die Sonne und das angenehm kuehle Wasser und liessen uns mit perfektem Blick auf das Meer massieren. Das Leben konnte so schoen sein.

Jedoch beschloss ich, aus meiner derzeitigen Huette auszuziehen, da ich mich mit Annika mehr oder weniger gar nicht verstand. Der Umzug stand allerdings erst Samstag Abend an. 

Aber davon werde ich in dem neachsten Blog eintrag berichten. 

Bis dahin! 

Eure Saskia