Regen, Grippe und andere Hindernisse (27.11 - 01.12)

Dienstag, 28.11.2017

Ich beginne diesen Blogeintrag mal nicht klassisch mit einer Begruessung, sondern mit einer Frage: 

Was kommt dabei raus, wenn man total uebermuedet bei nur 25*C in den Tropen mit einer duennen Decke wenige Stunden schlaeft? 

Ja genau! Man wird krank! Und das konnte ich gerade ueberhaupt nicht gebrauchen. Denn nach dem schoenen Wochende auf koh Phangan war der Montag trocken und angenehm warm. Ich jedoch durfte den Tag im Bett verbringen. Yippie! undecided

Dennoch versuchte ich das beste daraus zu machen! 

Nachdem ich erstmal weiter ausgeschlafen hatte und sogut es ging gefruehstueckt hatte, wollte ich nicht den ganzen Tag nutzlos herum liegen, sondern etwas produktiveres machen. Ich fuhr zur Post. 

Dort gab ich meine ersten Postkarten aus Thailland ab und nahm meine ganzen Souvenirs und ueberfluessige Klamotten mit, um diese in einem Packet nach Deutschland zu schicken. Noch erschoepfter als vorher - und das nur von auf einem Roller sizten - kam ich am Postoffice an und gab meine Sachen ab. Umgerechnet kostete mich das Packet gerade mal 35 Euro. 

Das war fuer mich aber auch schon genug anstrengung fuer diesen Tag und somit begab ich mich wieder in mein halbwegs bequemes Bett. 

Am naechsten Tag ging es mir schon deutlich besser, weshalb ich wieder ins Projekt fuhr. Die Kinder begruessten mich begeistert und waren froh, mich wieder zu haben. Da mir jedoch die Erkaeltung noch in den Knochen steckte, war diese extra Aufmerksamkeit echt zu viel. Den Tag geschafft fuhr ich auf dem Rueckweg zum Tesco, um eine Geburtstags Karte fuer ragini zu kaufen, und dann zurueck zum Bungalow. 

Am Nachmittag fuhren Kathi, Lydia, Amelie und ich nach lamai um unser Wochende zu planen, dabei fiel uns ein Flyer in die Haende, der eine Rundreise uebr Koh Samui versproch und das nur fuer 10 Euro! Skeptisch fragten wir in einem Reisebuero nach - buchten diese Tour dennoch. Kim, die das kleieste Budget von uns hatte, zog der niedrige Preis auch an und buchte ebenfalls diesen Trip fuer Samstag. Unser Wochende war damit verplant! Jetzt hiess es nur noch hoffen, dass es trocken bleiben wuerde - nicht so wie Mittwoch und Donnerstag. 

Triefend vor Naesse stand ich tropfend im Bungalow, als ich am Mittwoch wieder zurueck kam. Und das zwei mal an diesem regnerischen Tag. das erste Mal nach dem Kindergarten, das zweite mal nach dem unnoetigen Spaziergang zum Marktplatz un Hua Thanin, wo eigentlich jeder Mittwoch ein kleiner Markt aufgebaut wurde - jedoch nur bei gutem wetter, wie sich herraus stellte.

Dirks Essen heiterte da unsere Stimmung wieder auf. Auch das von Tom soendierte Bier, gab uns allen Bessere Laune. Und so konnte Ragini immerhin ein bisschen ihren Geburstag geniessen - auch wenn es pausenlos im Paradies regnete.

Jedes Paradies hatte jedoch einen Haken. 

Abgesehen davon, dass sich das Wetter dachte, ein oeffentlicher Pool auf allen Strassen sei ganz hilfreich - vorallem wenn man nur einen Roller hat, wurde in der Nacht auch noch bei Kim, Lea und Theresa eingebrochen. Das schlimmste war - der Dieb stand mitten in der Nacht in deren Schlafzimmer und stahl Sachen von dem onersten Bett wo Kim drunter schlief. Leider stohl er auch meinen Laptop, den ich Kim ueberlassen hattem damit sie Datein und Medien uebertragen konnte. 

Der Tag haette also nicht besser laufen koennen. 

Zum Glueck war Tom und die Polizei sehr hilfbereit, sodass sie alles noetige fuer die Versicherung klaerten - und nach ueber 2 Monaten warten, hatten wir alles erstattet bekommen !!! money-mouth

Nach dem ganzen Drama am Donnersag schliefen wir erstmal in Ruhe aus. Fuer Kathi stand heute Roller ausleihen auf dem Tages plan! So brachte ich sie dann zum Pizza/Roller Dirk und sie suchte sich einen blauen Roller aus - sie taufte ihn Mike, den Hippie Roller. Gemeinsam auf MIke und Scott fuhren wir Schleichwege entlang und fanden uns schliesslich in Chaweng wieder, wo wir die Stadt erkundschaften und ins Central Festival - einem riesen grossen Shoppingcentre gingen. 

 

 Anders als in allen anderen Regionen Koh Samuis versuchte die dort etwas von der westlichen Weihnachtsstimung zu vermitteln. Dauerhaft wurden irgendwelche englischen Weihnachtslieder gespielt, grosse Tannenbaeume wurden aufgebaut und hier und da waren weihnachtliche Dekorationen in den Schaufenstern. 

Abgesehen von einem Ohrwurm von "Jingle Bells" wurde ich nicht Weihnachtlicht gestimmt. 

Aber bei 30* und ohne Schnee, kaelte, den wWeihnachtsmaerkten und der hektischen Einkaufslaune wird dieses Weihnachten sowieso nicht wie Zuhause. 

Dafuer amuesierten mich die gequaelten Gesichter meiner neuen Freunde beim Thaiboxen umso mehr. 

Eigentlich wollte Tom einen Bootstrip um Koh Samui herum organisieren, doch aufgrund des schlechten Wetters viel es wortwoertlich ins Wasser. 

Deshalb wurden um 17 Uhr alle zum Thaiboxen gebracht - bis auf mich. Ich war immernoch krank und musste deshalb passen. Doch kaum waren die anderen verschwunden schrieb mir - die ebenfalls erkrankte - Theresa, dass sie eine Rueckfahrgelegenheit vom Dirk brauchte, da sie ihren Roller abgeben musste. 

Zufaelligerweise lag das Thaiboxstudio auf unserem Heimweg, weshalb wir dort einen Zwischenstopp einlegten, nur um gaz viele peinliche Fotos von den verschwitzten und erschoepften Maedchen zu machen - zu peinlich, um sie hier zu posten. 

Waehrend die anderen litten, amuesierten Theresa und ich uns uebre deren Beschwerden - vielleicht hatte es doch etwas gutes Krank zu sein. 

Anschlieswend gab es endlich essen. Leider war das jedoch auch der letzte Abend von Theresa und Lea, weshalb wir die beiden verabschieden mussten. Wir entschieden uns in eine BAr zu gehen und ein paar Biere mit denen zu trinken. Der Ausblick war wirklich wunderschoen - nur leider zu dunkel fuer meine Handykammera. Also - aufruf an alle die dabei waren - wenn ihr das hier lesen solltet, koenntet ihr mir dann noch ein paar BIlder von dem Abend schicken? Meine sind alle unbrauchbar. 

Dafuer wurden jedoch die Bilder vom Samstag auf em daytrip umso schoener! 

Aber davon berichte ich im naechsten Eintrrag. 

bis dahin! 

Eure Saskia