Alles hat ein Ende ~ Teil 2 (09.12 - 13.12)

Dienstag, 12.12.2017

Hallo Leute! 

Nach der ereignisreichen letzten woche im Projekt hatte ich - anders als alle anderen - bis Mittwoch zeit noch so viel zu sehen, wie nur moeglich!

Am Samstag planten wir einen Lamei Tag, wo wir uns richtig verwoehnen lassen wollten. 

Neben lecker indischem Essen und einem Henna Tatoo liessen wir uns auch massieren und bummelten durch die Strassen. Tiefen entspannt genossen wir dann den regen, der die zweite haelfte des Tages verunstaltete.

Zum Glueck spielte das Wetter immerhin mit, als wir am Sonntag morgen unsere Roller starteten und zu dritt uns auf dem Weg zum Na Muang Wasserfall 2 fuhren. 

Allein die Hinfahrt war schon sehr abenteurlich, denn es ging ueber saemtliche Huegel und Bruecken, bis wir beim Safari Park ankamen.

Dort haette man auch Elefantenreiten machen koennen, doch wir entschieden uns dagegen und machten uns zu Fuss weiter auf den Weg. Allein die Anstregung ueberhaupt zum Ufer des Wasserfalls zu gelangen, war katastrophal - es ging nur Bergauf auf einem Schotterweg auf dem ich mindestens 100 mal ausgerutscht bin - doch dort angekommen gab es einen Rundweg, der einmal um den 100 meter hochen Wasserfall rumzufuehrte ... naja, 100 meter sind ja bekanntlich nicht viel, aber mit einer fetten Erkaeltung in den Knochen und rutschiger Regenwalderde, ueber Wurzeln, Steine und Loecher an einer teilweise 90* steilen wand hochzu klettern, war einfach zu viel fuer mich. Oben angekommen war ich so KO, dass wir erstmal eine Pause machen mussten. Diese nutzten Kim und Kathi um in den Wasserfall zu baden. 

Ich hockte mich davor und bewunderte die Aussicht. Leider gingen auch hier viele Bilder verloen, weshalb ich nur noch eines habe (Aufruf an Kim, Kathi und allen anderen, denen ich Bilder davon geschickt habe - bitte lasst mir welche davon zu kommen!)

 

Aber immerhin ist das Bild gut geworden :D

Auf der anderen - nicht wirklich einfacherern - Seite wieder unten angekommen, mussten Kim und Kathi in das grosse Auffangbecken des Wasserfalls hineinspringen waehrend ich mit einen kalten Softdrink auf sie wartete. 

Hungrig machten wir uns dann auf den Weg nach Naton, wo wir Mittagessen wollten. WIr entschieden uns fuer das gleiche Restaurant wie eine Woche zuvor und mit einer warmen Nudelsuppe im Magen machten wir uns daran den Mea Nam Shortcut zu finden, der ueber die Insel quer durch die Mitte nach Lamei fuehrte. 

Nach einigem Suchen und verfahren fanden wir diesen Schliesslich. Und er machte seinen Ruf alle Ehre! Doof nur, dass Kim keinen eigenen Roller hatte und somit bei mir hinten drauf sass, welches leider zu viel fuer Scott war, der daraufhin bei einer sehr steilen Strasse den Geist aufgab, sodass Kim abspringen musst, damit wir nicht umfielen. Kathi war jedoch nicht darauf vorbereitet, dachte Kim waere hinuntergefallen, versuchte eine 180* Drehung hinzulegen und fiel direkt um. Die Aermste hatte ueberall Schuerfwunden und blutete, sodass wir ihr schnell halfen und uns gleich darauf auf dem Weg nach Hause machten, wo wir ihre Wunden verarzteten. 

Da war es nur logisch, dass sie am Abend nicht mit nach Lamai kam und wir ihr Waffeln mitbrachten. 

Am tag darauf ging es Kathi wieder besser, und da auch am Montag ein Feiertag war, nutzten Lydia, Amelie und Kathi diesen, um den Trip nach Koa Tao zu machen. 

Kim und ich fuhren nochmal quer ueber Koh Samui und besichtigten Fishermans Village, ein kleines Dorf, welches eigentlich viele bunte Geschaeffte hatte, welche jedoch - dank des Feiertages - geschlossen hatten. Irgendwie ueberraschte uns das, aber wir machten uns dennoch einen schoenen Nachmittag dort und fuhren anschliessend nach Chaweng, um dort durch die offenen Geschaefte zu bummeln. 

Dienstag hiess es dann Koffer packen. Und das tat ich auch den ganzen Tag. Immerwieder musste ich den ganzen Bungalow absuchen, um alle Sachen zufinden und Sachen auspacken, die offentsichtlich nicht meine waren. Dennoch stand am Dienstag Abend mein gepackter Rucksack im Flur und war bereit weiter zu reisen. Da mussten wir nur noch uns verabschieden, und das taten wir - wie bei Theresa und Lea auch - in der Rooftopbar am Strand.

Mittwochs musste ich mich dann zu aller erst von Kathi verabschiend - welches mir auch am schwersten fiel, da ich dieses chaotische und furtchbar Arrogante und eingebildete Maechen wirklich liebgewonnen hatte. Aber schliesslich sass ich dann bei Sud Sud im Auto, der mich zum Flughafen brachte. 

Ich war viel zu fruh dort, konnte mich jedoch dann besser auf meine Reise mental vorbereiten. Denn nun stand der groesste Part meines Abenteuers an und ich weniger als 24 Stunden wuerde ich wirklich 16,000 Kilometer von Zuhause entfernt sein. 

Aber davon berichte ich im naechsten Eintrag. 

Bis dahin! 

Eure Saskia