Berichte von 12/2017

Bangkok (13.12)

Mittwoch, 13.12.2017

Hallo Leute, 

dass hier ist wieder kein richtiger Eintrag, sondern nur eine makierung auf der Karte, um meine Reise besser nachvollziehen zu koennen. Meine Fluglinie ging naemlich von Koh Samui, nach Bangkok, wo ich 8 Stunden auf den naechsten Flieger warten durfte und dann in einem 2 Stoeckigen flugzeug weiter nach Sydney. Mit dabei war Elina, die jedoch von Sydney weiter nach Neuseeland flog. 

Eure Saskia

Alles hat ein Ende ~ Teil 2 (09.12 - 13.12)

Dienstag, 12.12.2017

Hallo Leute! 

Nach der ereignisreichen letzten woche im Projekt hatte ich - anders als alle anderen - bis Mittwoch zeit noch so viel zu sehen, wie nur moeglich!

Am Samstag planten wir einen Lamei Tag, wo wir uns richtig verwoehnen lassen wollten. 

Neben lecker indischem Essen und einem Henna Tatoo liessen wir uns auch massieren und bummelten durch die Strassen. Tiefen entspannt genossen wir dann den regen, der die zweite haelfte des Tages verunstaltete.

Zum Glueck spielte das Wetter immerhin mit, als wir am Sonntag morgen unsere Roller starteten und zu dritt uns auf dem Weg zum Na Muang Wasserfall 2 fuhren. 

Allein die Hinfahrt war schon sehr abenteurlich, denn es ging ueber saemtliche Huegel und Bruecken, bis wir beim Safari Park ankamen.

Dort haette man auch Elefantenreiten machen koennen, doch wir entschieden uns dagegen und machten uns zu Fuss weiter auf den Weg. Allein die Anstregung ueberhaupt zum Ufer des Wasserfalls zu gelangen, war katastrophal - es ging nur Bergauf auf einem Schotterweg auf dem ich mindestens 100 mal ausgerutscht bin - doch dort angekommen gab es einen Rundweg, der einmal um den 100 meter hochen Wasserfall rumzufuehrte ... naja, 100 meter sind ja bekanntlich nicht viel, aber mit einer fetten Erkaeltung in den Knochen und rutschiger Regenwalderde, ueber Wurzeln, Steine und Loecher an einer teilweise 90* steilen wand hochzu klettern, war einfach zu viel fuer mich. Oben angekommen war ich so KO, dass wir erstmal eine Pause machen mussten. Diese nutzten Kim und Kathi um in den Wasserfall zu baden. 

Ich hockte mich davor und bewunderte die Aussicht. Leider gingen auch hier viele Bilder verloen, weshalb ich nur noch eines habe (Aufruf an Kim, Kathi und allen anderen, denen ich Bilder davon geschickt habe - bitte lasst mir welche davon zu kommen!)

 

Aber immerhin ist das Bild gut geworden :D

Auf der anderen - nicht wirklich einfacherern - Seite wieder unten angekommen, mussten Kim und Kathi in das grosse Auffangbecken des Wasserfalls hineinspringen waehrend ich mit einen kalten Softdrink auf sie wartete. 

Hungrig machten wir uns dann auf den Weg nach Naton, wo wir Mittagessen wollten. WIr entschieden uns fuer das gleiche Restaurant wie eine Woche zuvor und mit einer warmen Nudelsuppe im Magen machten wir uns daran den Mea Nam Shortcut zu finden, der ueber die Insel quer durch die Mitte nach Lamei fuehrte. 

Nach einigem Suchen und verfahren fanden wir diesen Schliesslich. Und er machte seinen Ruf alle Ehre! Doof nur, dass Kim keinen eigenen Roller hatte und somit bei mir hinten drauf sass, welches leider zu viel fuer Scott war, der daraufhin bei einer sehr steilen Strasse den Geist aufgab, sodass Kim abspringen musst, damit wir nicht umfielen. Kathi war jedoch nicht darauf vorbereitet, dachte Kim waere hinuntergefallen, versuchte eine 180* Drehung hinzulegen und fiel direkt um. Die Aermste hatte ueberall Schuerfwunden und blutete, sodass wir ihr schnell halfen und uns gleich darauf auf dem Weg nach Hause machten, wo wir ihre Wunden verarzteten. 

Da war es nur logisch, dass sie am Abend nicht mit nach Lamai kam und wir ihr Waffeln mitbrachten. 

Am tag darauf ging es Kathi wieder besser, und da auch am Montag ein Feiertag war, nutzten Lydia, Amelie und Kathi diesen, um den Trip nach Koa Tao zu machen. 

Kim und ich fuhren nochmal quer ueber Koh Samui und besichtigten Fishermans Village, ein kleines Dorf, welches eigentlich viele bunte Geschaeffte hatte, welche jedoch - dank des Feiertages - geschlossen hatten. Irgendwie ueberraschte uns das, aber wir machten uns dennoch einen schoenen Nachmittag dort und fuhren anschliessend nach Chaweng, um dort durch die offenen Geschaefte zu bummeln. 

Dienstag hiess es dann Koffer packen. Und das tat ich auch den ganzen Tag. Immerwieder musste ich den ganzen Bungalow absuchen, um alle Sachen zufinden und Sachen auspacken, die offentsichtlich nicht meine waren. Dennoch stand am Dienstag Abend mein gepackter Rucksack im Flur und war bereit weiter zu reisen. Da mussten wir nur noch uns verabschieden, und das taten wir - wie bei Theresa und Lea auch - in der Rooftopbar am Strand.

Mittwochs musste ich mich dann zu aller erst von Kathi verabschiend - welches mir auch am schwersten fiel, da ich dieses chaotische und furtchbar Arrogante und eingebildete Maechen wirklich liebgewonnen hatte. Aber schliesslich sass ich dann bei Sud Sud im Auto, der mich zum Flughafen brachte. 

Ich war viel zu fruh dort, konnte mich jedoch dann besser auf meine Reise mental vorbereiten. Denn nun stand der groesste Part meines Abenteuers an und ich weniger als 24 Stunden wuerde ich wirklich 16,000 Kilometer von Zuhause entfernt sein. 

Aber davon berichte ich im naechsten Eintrag. 

Bis dahin! 

Eure Saskia

 

Alles hat ein Ende ~ Teil 1 (04.12 - 08.12)

Montag, 04.12.2017

Am 04.12.17 war meine letzte Woche im Kindergarten angerbochen. Und das gleich mit einem wundervollen Fest! denn es war Vatertag! Und der wird mit allen Kindern und Vaetern  ganz gross gefeiert. 

Meine Gruppe uebte schon seid ein paar Wochen den tanz, den sie vorfuehren wollten, und waren sichtlich nervoes. Die Maedchen wurden alle in weisse Kleider gesteckt und die jungen trugen passend dazu Anzuege. sie sahen einfach unfassbar niedlich aus!

Allerdings moechte das Programm diese Bilder nicht hochladen ... schade. wirklich schade. 

Als ich auf dem Pausenhof ankam, waren bereits schon viele da. Sofort wurde ich von den Kindern mitgezogen und sollte helfen, vorallem die Maedchen zu schminken und fertig anzuziehen. Danach sezten wir uns auf eine der zahlreichen Baenke und warteten, bis wir an der reihe waren. 

Vorab wurden Reden gehalten, die Vaeter geehrt und saemtliche Pflichten erfuellt. Bis die Kinder endlich auf die Buehne durften! Meine gruppe war die erste. Und auch wenn 3 Kinder anfingen zu weinen, 5 wahllos durch die gegendliefen und alle nicht mehr die Koreographie konnten, war es dennoch sehr schoen und ich war echt stolz auf die Kleinen. 

Danach zeigten dann alle anderen Gruppen ihr koennen. Vorallem die Groesseren, die bald in die Schule kamen, erstaunten alle. Sie schlugen Raeder, machten Handstaende und vieles mehr! 

Das eiegtnliche Highlight des Tages war jedoch ich fuer viele. Ich konnte kaum 5 meter gehen, ohne dass eine Mutter mit ihrem kostumierten Kind auf dem Arm und mit einer Kamera in der hand auf mich zu kam und fragte, ob ich ein Foto mit ihrem Kind moechte. Ich liess alle Fotoshootings geduldig ueber mich ergehen, doch anschliessend bekam ich genau ein foto zu sehen. 

Das war das einzige Bild, welches mal ausnahmsweise mit meinem Handy gemacht wurde. Alle anderen sind jetzt auf den Spicherkarten von irgendwelchen Thaillaendern, die nur fasziniert von meiner hellen Haut (das ist dort das oberste Schoenheitsideal) waren und nicht mal meinen Namen kannten. 

Anschliessend war das Fest auch schon vorbei. Die Erzieherin schickte mich gegen 1Uhr nach Hause zurueck, wo wir den restlichen Tag entspannten und ich von dem Auftritt meiner Kleinen prahlte. 

Am Dienstag war der offizielle Vatertag, aber da es ein gesetzlicher Feiertag ist, hatten alle Bildungsstaetten und viele Geschaefte geschlossen. Auch mein Kindergarten. Aber wir haetten sowieso nichts machen koennen, da wir - mal wieder - der Welt beim untergehen zu schauen konnten. 

Mittwochs war es da schon ein bisschen freundlicher. Wir nahmen uns vor ein leztes Mal noch auf den Markt zu gehen, der aber - zu unserer enttaeuschung - wieder nicht stattfand, da ein Seafood festival in Hua Thanon aufgebaut wurde. Immernoch Fischhassend liefen wir durch die stinckenden Wege. Zum Glueck gab es nicht nur Fisch! Einige Restaurants zeigten auch ihr koennen und boten saemtliche Spezialitaeten an. Ich entschied mich fuer ein Eis, was meinen immernoch entzuendeten Hals sehr gut tat. Abends waren wir dann wieder beim Dirk und ich bestellte meinen favoriten: ein halbes Meter langes Baguette mit einem Schnitztel belegt. Das war genauso deftig und ungesund, wie es klingt. Aber unglaublich Lecker! 

Der naechste Tag wurde wieder mit Regen verflucht, aber das graue Wetter passte zu meiner Stimmung, denn es war mein letzter Tag im Projekt. Klitschnass kam ich dort an und spielte genauso wie jeden Tag mit den Kindern. Nachdem Mittagessen (es gab Spaghetti mit Tomatensosse und als Nachtisch Bananenkuchen)  erzaehlte die Erzieherin auf Thai ihnen, dass ich ab naechste Woche nicht mehr komme. Die Gruppe um Daniela und Dennis, mit der ich die meiste Zeit verbrachte, stellten sich zum abschluss in einer Reihe auf und sangen fuer mich Aramsamsam. Das Lied hatte ich ihnen beigebracht und die Kinder liebten es! Und ich war so gluecklich zu sehen, dass sie es auch alleine koennen und es mir vorsangen.  Jedes Kind wollte dann noch mal auf meinem Arm und mich knuddeln. Es war so unglaublich suess von jedem.

An diesem Tag durfte ich ganz viele Fotos machen bzw. ich dreuckte den Kindern meine Kamera in die Hand und sie machten viele Bilder fuer mich.

Aber dann fuhr ich auch schon das letzte Mal mit dem Roller aus der Tempelanlage.

Nachmittags war endlich mal wieder halbwegs gutes wetter, weshalb Kathi, kim und ich die lezten Tage mit Roller nuzten und zum suedlichesten Punkt der Inselfuhren.

Dort stand ein kleiner Tempel und eigentlich sollte dort ein Weg sein, auf dem man durch die Waelder spazieren kann, doch dieser war leider ueberflutet.

Das eigentliche Highlight war jedoch die Wellen, die auf die Steinmauer trafen und explotionsartig daran stiessen. Das Ergebnis war ein weiteres Fotoshooting indem wir aussehen wollten, wie Wasserbaendiger - kindisch, aber denenoch lustig.   wink

Freitag fiel edoch schon wieder der Bootstrip aus, weshalb Tom uns einen Ofen brachte und wir gemeinsam laetzchen backten, um die Weihnachststimmung etwas zu heben.

Rund 200 kekse backten wir fleissig und verteilten diese dann auf die Haeuser auf - auch Sud Sud (der noch nie Plaetzchen gegessen hatte und sehr verwundert war was man alles aus 1Kg Mehl machen kann) und Tom bekamen welche. 

Dauerhaft hoerten wir dabei Weihnachstlieder und tranken kalten Kakao. Auch wenn es gut 30* heiss war, kam zumindest bei mir ein bisschen Weihnachststimmung auf.

Das wars aber auch erstmal wieder.

bis dahin!

Eure Saskia

Alles auf chinesisch! (2.12 - 03.12)

Samstag, 02.12.2017

Hallo Leute!

Ich werde mich nach dem recht textlastigen letzten Beitrag eher kurz fassen. 

Am Samstag stand der Rundtrip um Koh samui an. Lydia, Kathi, Amelie, Kim und ich waren puenktlich um 8 Uhr beim Treffpunkt in Lamai und warteten mit ein paar anderen auf den Bulli, der kurze zeit spaeter auch eintraf. 

Nach einer Begruessung und dem einsammeln von anderen Touristen ging es auch gleich zur ersten Attraktion: 

dem Wat Plai Leam Tempel.

Neben kleineren Statuen und Tempeln war das Highlight zwei fast 20 meter hohe Statuen.

Wir musste lange warten, bis wir einigermassen annehmbare Bilder knipsen konnten, da vor uns eine grosse Gruppe voller Chinesen war, die mit 50 kKameras pro Person von jedem Winkel in jeglichen Positionen Bilder von jeder einzelnen Statuen machen musste. Das dauerte natuerlich etwas.  

Aber nach ca. einer Stunde hatten auch wir alle Bilder im KAsten und wir fuhren weiter zum naecshten Touristenpunkt:

Big Buddah, das Wahrzeichen Koh Samuis:

Die Skulptur sah recht specktakulaer aus ...

... aber der Ausblick war um einiges schoener als die goldene Statue tongue-out

Anschliessend ging es zum Chaweng Viewpoint, an dem wir alle aber mindestetens schon einal waren. Daher holten wir uns fuer 20 Bhat (50 cent) ein Kokusnus Eis und knipsten ein paar Fotos von uns selbst.

Danach fuhren wir zum Hin Ta Hin Yai, welchen wir ebenfalls schon oefter besichtigt hatten. 

Das Bild ist - unschwer zu erkennen - nicht am gleichen Tag gemacht worden, aber dennoch hatte ich es noch nicht hochgeladen und hole es jetzt hier, passend zum Thema, nach.

Der naechste Stop war eine Monkey show.

Dort wurde gezeigt, wie ein Affe an einer Palme hochkletterte und eine Kokusnus erntet. Davon habe ich allerdings keine Fotos machen koennen, da die Palme unguenstig in der Sonne stand und man auf meiner handykamera kaum etwas sehen konnte. 

Danach fuhren wir zu einem Tempel mit einem Mumifizierten Moench

~ Ich warne euch nur eben einmal vor, dass das Bild dezent unheimlich sein koennte ~

Zum Glueck wurde ihm eine Sonnenbrille aufgesetzt! 

Dort blieben wir auch nicht wirklich lange. 

Der naechste Stopp war Naton, die Hauptstadt koh Samuis. Wir hielten dort fuer ein kleines Mittagessen und einer Shoppingtour. Ich hatte es dezent bereut, das Paket bereits abgeschickt zu haben, da ich dort definitiv noch mehr gekauft haetten koennen, ware mein Volumen im rucksack nicht beschreankt. 

Gestaerkt fuhren wir zu unsrem lezten stopp, dem Na Muang Wasserfall I. Mit seinen 18 Metern war er zwar so gross wie die Tempel und dank dem vielen Regen umso spektakulaerer, aber der eigentliche Sass war das auffangbecken in dem man schwimmen konnte.

Was wir natuerlich auch erstmal ausprobieren mussten (wohl bemerkt, war diese Fotostelle ebenfalls besetzt von Asiaten).

 Das wasser war ganz kalt, aber mit der Hizte, die wir an diesem Tag zum Glueck hatten, ganz akzeptabel - die naechste Erkaeltung wuerde ich aber dennoch davon bekommen. 

das war allerdings auch schon der letzte Halt fuer diesen Tag. Naja, fuer umgerechnet 10 euro, war es schon recht viel. Und fuer die Bilder hatte es sich definitiv gelohnt! 

Nachdem Spass stand am Nachmittag jedoch etwas ganz anderes an - Lea und Theresa wurden abgeholt, kurz nachdem wir wieder da waren. Es gab nochmal - wie am ABend zuvor - eine knuddel runde und jedem wurden Glueck fuer die naechsten Reisestopps und sichere Fluege gewunscht.  Danach waren sie auch schon weg. 

Fuer Kathi und mich bedeutete dies, aus dem kleinen Bungalow in den groesseren zu ziehen. Da jedoch erst kurz zuvor dort eingebrochen wurde, plagten vorallem Kathi Zweifel. Dennoch packten wir unsere Sachen und fuhren - so faul wie wir eben waren - mit den Rollern die 20 meter zum neuen Bungelow. 

Und nachdem Kathi endlich das richtige Bett, welches sie von unzaehligen Sachen fernhalten wuerde, gefunden hatte, konnte auch die erste Nacht dort geschlafen werden.

Am Sonntag passierte kaum noch was, ausser dass es wieder Weltuntergangstag Nr. 15 war. Es regnete in stroemen, den ganzen tag. Gegen Abend konnten Lydia und Amelie nichtmal mehr auf ihren Rollern sitzten, da ihnen das Wasser bis zu den Knien reichte. Dennoch fuhren wir zum Markt um etwas zu essen.

Die naechste Woche, war etwas spaektakulaerer im Kindergarten - denn es war ebenfalls meine letzte. Ich hatte nur noch ein weiteres Wocheende mit Kathi und co und wir versuchten, trotzt des Wetters, das beste daraus zu machen. Doch davon werde ich im naechsten Eintrag berichten.

Bis dahin!

Eure Saskia