Berichte von 10/2017

Abenteuer Bangkok (30.11 - 1.11)

Montag, 30.10.2017

Hallo Leute,

ich schaffes es nun endlich den Bericht für Bangkok zu schreiben. Also seid gespannt!

Nachdem ich nach 15 Stunden fliegen endlich am Flughafen in Bangkok angekommen war, wartete bereits mein Fahrer am Gate 6 auf mich. Mit 21 Kg Gewicht auf dem Rücken liefen wir gemeinsam durch die Parkgarage bis hin zum Taxi, indem ich dann endlich meinen Rucksack ablegen konnte. Nun hatte ich 45 minuten Autoahrt vor mir - eigentlich wollte ich etwas schlafen, aber der Fahrer hat mich die ganze Zeit mit  Fakten über Bangkok vollgelabert. Das einzige was ich jetzt noch weiß, ist, dass Bangkok mit 12 Millionen Einwohnern Thailands größte Stadt ist und in ganz Thailand nur 25 MIllionen Menschen leben.  Aber immerhin etwas :)

Im Hostel angekommen habe ich gleich meine Mittbewohnerin kennengelernt. Sie heißt Jana, 19 Jahre alt und kommt auch aus Deutchland. Da Praktikawelten meine Flüge falsch gebucht hatten, kam ich erst gegen 21:00 statt 15:00 im Hotel an und hatte 10 MInuten zeit, bis der nächste abendprogrammpunkt anfing. Blitzschnell wusch ich mich, aß etwas und zog mir bequemere Sachen an und lernte die ganze Gruppe in einem gegenüberliegenden Restaurant kennen. Wir waren 31 Personen. davon kamen 2 aus San Fransisco, 3 von Hawaii, einer aus Süd Korea, 2 aus Schottland, eine aus Irland und alle anderen aus Deutschland. Unsere Gudides hießen Nut und Patrick, beiden kamen aus Thailand.

Der Programmpunkt des Abends war "Bangkoks Nachtleben kennenlernen" zu in die Tat umgesetzt hieß es " Feiern!". Und das taten wir den Abend auch bis 3 Uhr morgens auf der Backpacker straße (Khao San Road).

Das ist die ganze Gruppe und unser erstest (von vielen!) Grupenfoto:)

Am nächsten morgen ging es weiter mit Sightseeing.

Zuerst fuhren wir mit enem Boot über Bangkoks einzigen Fluss, der wie eine Straße genutzt wird, zu Tempeln. 

Die Tempelanlage sah wirklich schön aus, mit ihren hohen Türme und Statuen, allerdings waren dementsprechend auch die Treppen sehr steil ...

... und man brauchte gefühlte Ewigkeiten um diese zu erklimmen.

 

Aber immerhin konnte man coole Fotos machen cool

Der nächste Tempel war riiiiesen groß! Denn neben dem Haupttempel, gab es dort ein Mönchsdorf und viel Platz für verzierungen und Sttauen. Die Hauptattraktion war ein 40meter langer und 25 Meter hoher liegender Buddah.


Daneben fühlte man sich wirklich winzig!

Aber es gab auch kleinere Statuen, die man bewundern konnte :)

Danach ging es wieder zurück zum Hostel und wir hatten freie Zeit für uns.

Jana und ich haben uns entschlossen zum "Golden Mountain" zu fahren.

Das ist eine große Goldene Kupel auf dem Dach eines Tempels, der auf einem Berg gebaut wurde.

Die Aussicht war atürlich wahnsinnig schön, man konnte fast ganz Bangkok beobachten. Dementsprechend war der Weg auch lang und Steil.

    Allerdings ist die Geschichte zu dem Tepel etwas traurig. Er wurde nämlich für die unzähligen Opfer einer Tödlichen Krankheit, die vor ca. 200 Jahren große Teile der Bevölkerung getroffen hatte, gebaut. Als Denkmal standen an jeder Ecke diese Geier.

Am Abend sind wir auf den Bangkok Nightmarket gefahren, wo ich mich erstmal mit Souvenirs eingedeckt habe.

Am MIttwoch morgen ging es gleich früh um 7.00 los zu den Schwimmenden Märkten

Doch davor haben wir den Rail Market beobachtet.

Das ist ein Markt, der direkt an einer Zugstrecke gebaut wurde und auf die Maße des Zuges angepasst ist, der 4 mal pro Tag dort entlangfährt. Es war wirklich verdammt eng, aber zum Glück ist niemandem etwas passiert.

Das Highlight auf den Schwimmenden Märkten waren diese Pancakes von der Frau. Die waren wirklich verdammt lecker !

Danac sind wir zurück gefahren, um usere Rucksäcke zu packen, denn es ging weiter mit dem Nachtzug nach Surrathani! Aber davon berichte ich im nächsten Blogeintrag.

Bis dahin!

Eure Saskia

Colombo

Sonntag, 29.10.2017

Hey Leute,

dass ist kein Richtiger Bogentrag.  Nur kann ich pro Bericht nur eine Stecknadel auf der Karte setzten und um meine Reise besser nachvollziehen zu können, setzte ich hiermit einen Punkt nach Colombo :)

Immer weiter gerade aus ist die Antarktis

Sonntag, 22.10.2017

Hallo Leute,

Lange ist es her, aber nun endlich der letzte Blogeintrag für Sri Lanka!

Nach der Lagweiligen Woche ging es zumindest spannend am Wochende weiter.

Am Samstag waren wir nämlich in Matara. Dies ist die nächst größere Stadt neben Galle in unserer Umgebung. 1,5 Stunden fährt man ca. mit dem Bus dorthin. Aber es hat sich wirklich gelohnt.

Mit 5 Personen zogen wir um 8 Uhr los und brauchten erstmal 20 MInuten um den richtigen Bus zu erwischen. Da ich Freitag/Samstag Nacht erst um 1 Uhr zuhause war, war ich natürlich völlig übermüdet und hab die Busfahrt nur geschlafen.  Aber angekommen in  Matara war die Müdigkeit wie weggeblasen, da ich einen Schock von den Umständen bekommen hab. Es sah aus wie eine Mischung von Slum und Basar mit vielen Kaninchen in Käfigen und auf engsten raum, überall Bettler und die Hinterlassenschaften von Kühen. Es sah aus wie in einem Scheinestall. 

Ich wollte am iebsten wieder zurück, aber da entdeckten wir einen halbwegs sauberen Weg zur Küte. Und wenn man nicht wüsste, wie es hintereinem aussieht, dann hätte der Anblick wirklch schön ud sorgos sien können.

Vom Strand aus sah man jedoch eine lange Brücke zu einer Insel rüber reichen, zu der wir uns erstmal aufgemacht haben

.

 

 

Auf der anderen Seite erwartet uns ein Buddhistischer Tempel.

 

 

Danach fuhren wir mit dem TukTuk zu einem größeren Tempel und dort erwartete uns ein 35 meter großer Buddah!

Der Buddah ist wirklich gigantisch! Ich war echt beeindruckt ;)

Das sind Bilder von dem südlichsten Punkt Sri Lankas. Wenn man nur gerade aus schwimmt, kommt man von dort aus zur Antarktis. Es ist wirklich wunderschön ! Nur zu emfehlen, wenn man mal dort sein sollte !!

 

Das wars auch erstmal von mir für Sri Lanka. Matara war das letzte große Projekt, was ich angetreten bin.

Die letzte Woche hab ich nämlich nur in Galle und Umgebung verbracht und außer Kofferpacken stand nichts größeres auf dem Plan.

Ich bin aber gut in Thailand angekommen!

Eure saskia

Zwischen Langeweile und Sonne

Sonntag, 22.10.2017

Hallo Leute,

ich hatte ja schon erzählt, dass es bis Mittwoch trocken und snnig war. Die Hitzeperiode zieht sich bis heute (Sonntag) immernoch hin, auch wenn es ab und zu mal für 20 Minuten regnet. Wir haben das Wetter voll und ganz ausgenutz! Bis Mittwoch waren wir jeden Tag am Strand. Am Montag hatte Svea sogar eine Surfstunde genommen, dass sah wirklich cool aus und ihr hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich habe vor mal eine Surfstunde in Australien zu nehmen und freue mich auch schon darauf :)

Also das Turtle projekt hat mittlerweile den Glanz von der ersten Woche verloren. Ich gehe zwar noch gerne hin, aber es macht einfach nicht mehr so viel Spaß, da wir jeden Tag das gleiche machen, wie letzte Woche. Und da wir jeden Tag weniger Personen waren, als den Koordinatoren lieb, durften wir uns auch jeden Tag anhören, dass wir doch nur am Wochende reisen und von Montag bis Freitag wieder im Projekt tätig sein sollen. Das ist natürlich nicht nach unserer Vortstellung. Wir sind schließlich Freiwillige hier und haben sehr viel Geld dafür bezahlt, um dort arbeiten zu dürfen. Da ist es wohl mal erlaubt von Samstag bis Dienstag oder Mittwoch weiter entfernte Regionen zu erforschen und die restlichen Tage im Projekt zu verbringen. Aber das versteht Fernando nicht so ganz und obwohl wir angeben, wann wir erscheinen, ist er jeden Tag überascht gewesen, warum wir 5 statt 9 Personen waren. Er soll sich glücklich schätzen überrhaupt Freiwillige bei sich zu haben ! 

Naja abgesehen von dem war die Woche nicht sehr Ereignisreich.Hier mal eine kleine Übersicht:

Montag - Becken putzen/ Am Strand

Dienstag - Fischen / Am Strand

Mittwoch - Strand aufgeräumt / Am Strand & abends Cocktails getrunken

Donnerstag - Wasser geholt/ Kultur Tanz am Abend (Bilder füge ich später hinzu, da Mia mir die immernoch nicht geschickt hat )

Freitag - Schildkröten freigelassen ( war allerdings nicht so spektakulär wie beim ersten mal, da Fernando so schlecht gelaunt war, dass wir die Baby Turtles direkt in die Wellen ablegen sollten und die im nu dann verschwunden waren) / Nachst sind wir ins Happy Bananas gegeangen und glaubt mir, die Bilder wollt ihr nicht sehen :D laughing

Also eigentlich wollte ich euch nur mitteilen, dass ich noch am Leben bin und es mir auch relativ gut geht :) Die Updates für das Wochenende kommen dann morgen :)

Eure Saskia:)

Ein bisschen Heimatgefühl

Dienstag, 17.10.2017

Hallo Leute,

ich könnte vor Freude durch die Decke gehen!!!!!

Seit Sonntag regnet es nicht mehr !!! Und heute ist schon MIttwoch !!! Das ich sowas hier noch mit erleben durfte, überrascht mich wirklich  .laughing

Naja aber dann werde ich mal anfagen zu berichten, was wir am ersten sonnigen Tag gemacht haben:

NAchdemwir erstmal etwas ausgeschlafen haben, machte wir ( Lydia, Saskia, Mia, Vanessa und ich) uns auf dem Weg zur Handunugoda Tee Plantage. Dies erreichten wir ganz einfach mit dem Bus und einem TukTuk, wo wir uns zu fünft hineinquetschten.

das sind unterschiedliche Teepflanzen. Ich weiß leider nicht mehr welche Pflanze was war, aber dabei sind Zimt, Schwarz Tee, Vrginia White Tee und Grüner Tee.

Die Teeblätter werden dabei erst gepflückt - beim Virginia Tee nur die knospen- danach gewasche, zerstückelt und gesiebt. Wenn sie die richtige Größe haben, dürfen sie in den Trockner. Danach dufteten die schwarzen Teeblätter sooo gut!!

Bevor sie allerdings abgepackt werden können, müssen noch die Stiele und die noch nicht ganz gerösteten Teebltter herausgefilter werden. Dafür gab es Farbsortier maschinen.

 

Das ist die große Badewanne für die frisch gepflückten Teeblätter.

Mithilfe dieser Maschiene werden sie zerstückelt ....

... und mit diesem Sieb werden zu große Stücke herrausgefilter und wieder zurück in den Schneider geworfen.

Das ist der Ofen

.

Dieser kann bis zu 150 Grad Fahrenheit heiß werden. Das sind ca.65 grad Celsius.

 Eine Fahrt durch den Ofen daueret etwa 30 Minuten.

 

Danach werden die gerösteten Teeblätter nochmals gefiltert um schon mal zu große Stücke zu entfernen.

Das ist die elektronische Farb-Sortier-Maschine.

Am Ende kommen diese 5 verschiedenen Gruppen herraus und nur die oben rechst und links können verwendet werden. Also wird ziemlich vieles Weggeschmissen.

Danach wurden wir ins Museum geführt. Dort gab es über 20 verschiedene Teesorten zum Probieen und zum kaufen. Ich habe mich für den Zimt, den Ingwer und den Lemongras Tee entschieden. Alle drei sind wirklich lecker!

Nachdem wir die Plantage verlassen hatten - alle mit deutlich weniger Geld - ging es zum Strand in Habaraduwa. Da der Sonnenbrand von Samstag noch ziemlich stark war, hab ich mir eine Hängematte genommen und die Seele baumeln lassen, bis es Zeit für die Rückfahrt war.

Alles im allen war es ein sehr schöner Tag und ich kann jedem nur empfehlen einmal auf eine Tee Plantage zu fahren !!

 

 

Regen, Regen und noch mehr Regen ...

Samstag, 14.10.2017

  Hallo Leute,

wie ihr seht, bin ich immernoch am Leben und berichte euch, was alles in der zweiten Woche geschehen ist.

Der Montag fing relativ entspannt an, da die Neuen erstmal den Rundgang gemacht haben und meine Zimmergenossinen bis dienstag Abend in Kandy und Ella waren, waren wir zu dritt und mussten nur Wasser von einem Becken ins Andere tragen. Nachdem auch dies erledigt war durften wir uns den Neuen anschließen und den restlichen Rundgang nochal mitlaufen. danach stand putzen auf dem Arbeisplan und zwar das größte Becken !

Zu fünft (also die vier neuen und ich) haben wir die Algen und Abfälle der Schildkröten beseitigt und hinausgespühlt.

Anschließend gab es Tee und Kekse. Am NAchmittag führte ich die euen durch Galle. Jedoch hatte es nur geregnet, weshalb die Führung in einem Cafe mit einem Glas Tee oder Kaffe für jeden endete.

Am Dienstag waren nur die Neuen und ich zum Projekt gefahren und durften 1000 Liter Wasser vom Meer holen. Das war verdammt anstrengend ! Zum Glück war Anna auf die Idee gekommen eine Kette zu bilden, sodass wir nicht immer die Dünen hoch und runter laufen mussten, sondern nur die Eimer weiter reichten. Die Wolken versperrten dazu so der Sonne den Weg, dass es recht kühl mit dem Wnd vom Meer war und wir dankbar waren, dass es keine 35 Grad im Schatten waren. Nachmittags sindwir dann mit der ganzen <truppe nach Mirissa gefahren. Das ist eine wunderschöne Bucht in der Nähe von Matara. da wir aber pünktlich zum Abendesseen zurück sein mussten, onnten wir leider nicht länger bleiben. Schade eigentlich, denn das waren die einzigen Stunden, wo es mal nicht im Strömen geregnet hatte.

Genau wie letzte Woche stand am Mittwoch angeln auf dem Plan und ich hatte nach 5 Sekunden meinen ersten Fisch gefangen ! innocenttongue-out Er war zwar nur 6 cm lang, aber ich war trotzdem sehr stolz auf mich !! Nach 30 Minuten relativem erfolgreichem Angeln, kam der Regen, sodass wir zurück zur Farm gelaufen sind und dort mit Putzen und Fisch schneiden beschäftigt wurden. Um 16 Uhr hatte ich dann meine erste Yoga Stunde. Draußen war es durch den Regen sehr schwül und heiß, sodass einem das Atmen schwer viel und man noch scheller als sonst geschwitz hatte, aber nach einer Stunde war es endlich geschaft und ich bin halb auf meiner Matte zusammengebrochen, da ich wirklich fertig war. Noch nie in meinem Leben hatte ich sooooo viel Geschwitz ! Da hieß es erstmal duschen un viel Trinken.

 Donnerstags begann der Tag genauso wie er aufgehört hatte - mit viel Regen. Eigentlich sollten wir den Strand säubern, aber das Taten wir nur ca. 30 Minuten, wo es mal trocken war.

Sonst verbachten wir den Tag mit chillen, Kekse essen und Fisch schneiden - genauso wie der Freitag, wo das Projekt von 14 - 17 Uhr (sonstvon 8 - 11 Uhr) stattfand und wir die Baby Turtles füttern durften. Die Movie Night am Donnerstag abend ist etwas untergegagen, da eines der Mädchen ins Krankenhaus musste, aber immerhin gab es sehr leckeres Schokoeis :)) (Dem Mädchen geht es übrigens wieder gut).

Naja, also die Woche war nicht ganz so Eregnisreich, wie die erste, aber da man einen geregelten Tagesablauf hat, ist diese auch wie im Flug vergangen. Kaum zu glauben, dass es heute schon wieder Samstag ist !!!  Die hälfte meiner Zeit hier in Sri Lanka ist schon um  surprised

Aber heute war ich mit 5 anderen Mädchen (die, die ins Krankenhaus musste, war auch dabei und darf gleich nochmal dahin, da sie von einem Hund gebissen wurde und nun gegen Tollwut und tetanus geimft wird)  wieder in Mirissa und haben us ein kleines Surfboard geliehen, womit wir versucht haben auf den Wellen zu gleiten. Allerdings war es eher ein Versuch nicht zu ertrinken :D  Im Allgemeinen war der Tag eigentlich sehr schön. Wir waren zusammen essen gegangen und ich hatte ein Ham & Cheese Sandwich mit Pommes und zum Nachtisch Pancakes mit Schokosauce, aber ich hab mir einen fetten Sonnebrand von den Füßen, über den Beinen bis zum Bauch und Hals geholt, der jetzt geade sehr doll weh tut. Ich hoffe morgen ist das besser :)

 

Hoffentlich geht es euch allen auch gut (oder zumindest etwas)

Eure Saskia :)

Zwischen Palmen und Tragödien

Donnerstag, 12.10.2017

Hallo Leute!

Auch mein erstes Wochende hab ich gut überstanden :)

Nachdem am Samstag morgen um 8 Uhr meine Zimmergenossinen und ein paar andere abgereist sind, um Sri Lanka zu erkunden, bin ich von userem kleinen Zimmer in ein größeres gezogen, da Lea am Samstag wegflog und unser Zimmer verdammt klein war.

Aber bevor Lea abgeholt wurde sind Lydia und ich mit ihr nach Galle gefahren, um letzte Souveniers zu besorgen. Jedoch hatte es in strömen geregnet, weshalb wir uns in einem Museum vor der Nässe retteten. Dort wurden wir natürlich gebeten uns die Austellung anzuschauen. Und auch wenn wir erst skeptisch waren, hatte sich der Besuch wirklich gelohnt.

 

In dem Museum wurden gegenstände von früher dargestellt. Sie hatten von handgemalten Vasen bis hin zu Geldscheinen und Münzen aus aller Welt, wirklich alles !!! WIr haben sogar Deutsche Reichsmark gefunden :)  Aber auch die alten Brillen und Pfeifensammlungen oder die Gewürze und Tischdecken waren wirklich interessant.

Schade nur, dass man nicht alles Fotographieren durfte, daher nur die paar Bilder :)

Am Abend kamen dann die Neuen an. Es waren 5 Mädchen, die aber auch alle wirklich nett sind, auch wenn diese schon etwas älter ( 22 - 23) sind.  Aber 4 von denen machen auch das Turtle Programm und eine davon hat auch hier bei Auslandsblog.de einen Blog :) er heißt: Ich bin dann mal weg und ist unter http://turtles.auslandsblog.de/ zu finden :)

 

Am Sonntag ging es nach Hikkaduwa und Telwatta. Lydia und ich fuhren mit dem Bus ca. eine Stunde lang nach Telwatta und besichtigten dort die zwei Photo Museen des Tsunamis von 2004.

Die Bilder, die dort ausgehangen waren, gingen einem wirklich Nahe. Vorallem die Geschichten der Überlebenden waren sehr bewegend. Die Tragödie fand am 26.12.2004 statt und bestand aus 2 Wellen. Die erste "harmlose" Welle traf früher am morgen ein und war eher überraschend mit ihren 10 metern höhe als wirklich zerstörerisch. Nach der Welle zog sich jedoch das Wasser bis zu 2 km zurück am Strand, sodass viele Fischer und Neugierige das Spektakel beobachteten und die nun frei liegende Fläche bewunderten. Jedoch  kam überraschend schnell die zweite und viel höhere Tsunami Welle. Bevor die sich am Strand befindenen Menschen sich retten konnten, hatte die Welle sie auch schon erwischt. Keiner von denen hatte Überlebt. Die anderen Menschen rannten und flohen um ihr Leben, sie suchten Schutz auf Dächern und Bäumen, versuchten ihre Kinder zu retten und  hofften, dass sie das Unglück überleben würden. Das taten aber die Wenigsten. Viele Häuser wurden einfach weggerissen von den Wassermassen und unzählige Menschen verloren ihr Leben.

Vorallem nahe ging mir ein Zug. Dieser stand auf den Geisen und ca. 2000 Menschen suchten schutz in ihm. Bis auf ein 2 Jahre altes Mädchen hat keiner in dem Zug überlebt. Auch dieser wurde einfach mitgerissen.

Nach dem das Wasser etwas zurück gegangen war, wurden die Überlebenden und die großen Schäden sichtbar. Alle gefundenen Leichen wurden photografiert, damit die Überlebende ihre Angehörigen wieder finden konnten und gewissheit hatten, und danach erbrannt, um Krankheiten und Epidermien vorzbeugen.

Zurück blieben Massengräber und uzählihe Traumatisierungen. Vorallem bei den Kinder. Viele waren nun Waisen und realisierten erst später, was wirklich passiert war. Zum Glück kamen noch vor Neujahr Hilfsorganisationen, die die Verletzten versorgten und den Kindern eine Zukunft boten. Sie brachten den Opfern hoffnung. 

Aber auch noch heute werden immernoch Menschen vermisst und gesucht. Viele angehörige haben selbst 13 Jahre später nicht aufgehört daran zu glauben, dass ihre Verschollenen irgendwo da darußen am Leben sind und nur den weg zurück nicht finden. In der Umgebung sieht man aber auch heute noch starke Schäden. An jeder Straßenecke stehen Ruinen und zertümmerte Häuser von Menschen, die entweder gestorben oder geflohen und nie wieder zurückgekommen sind. Aber das alte Museum wurde auf der Ruine des damaligen Hauses der Gründerin des Museums gebaut.

Nach den bewegenden Einrücken haben wir uns dazu entschlossen den 3 - 4 km langen Weg nach Hikkaduwa zu laufen, da auf dem Weg das ca. 20 Meter hohe Denkmal an den Tsunami errichtet wurde. Und die große Buddha Statue gibt den Menschen heute immer noch Kraft zu glauben und zu hoffen und nicht aufzugeben.

Bevor wir zur Statue konnten hat uns ein älterer Mann in seine Hütte gewunken und hat uns erzählt, dass er auch ein Überlebender ist und ein paar Bilder hat. Naja, also der Mann kann natürlich viel Reden, wenn der Tag lang ist, aber er nahm dann erst Lydias Handgelenk (oben auf dem Bild) und schenkte ihr seinen Glauben und flüsterte Segenssprüche auf Singalesisch. Dabei band er um ihr Handgelenk ein weißes Bändchen, dass ihre Wünsche erfüllen soll, sobald es abgefallen ist. Naja ich bin gespannt, ob es funktiniert :D wink

Nach der Besichtgung der Statue sind wir die 3 km weiter nach Hikkaduwa gelaufen und das war wirklich anstrengend !!!! Es war mega heiß und niergenswo gab e Schatten. Dazu war der Weg sehr holprig und uneben, was für meine unkoordinierten Füße natürlich ein Traum war !sealed Aber am Hikkaduwa Beach angekommen, war die ganze Anstrengung es schon wert, denn der Strand ist wirklich traumhaft schön.

Wir sind natürlich sofort ins Wasser gesprungen und haben uns von den Wellen treiben lassen. Gegen Nachmittag haben wir uns in einem kleinen Beachlokal zurückgezogen und erstmal eine Kleinigkeit gegessen und getrunken. Für umgerechnet 2,80 € hab ich eine 0,33l Flasche Cola und 4 Käsesandwiches bekommen. Das sind Preise, die man auch in Deutschland einführen sollte cool

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen neidisch machen sealedinnocent

Eure Saskia

Die erste Woche im Projekt - und ich bin noch am Leben ! :D

Dienstag, 10.10.2017

Hallo Leute!

Auch die erste Woche hab ich gut überstanden. Obwohl es von Mittwoch bis Samstag nur geregnet hat. Aber erstmal von vorne:

Am Sonntag haben wir eineEinführung bekommen, wo uns Verhaltensregeln und Kleidungsvorschriften erläutert wurden. Dafür ist der leitende Koordinator Harsha extra aus Colobo hierher angereist. Charith - ein Student, Betreuer, Touristen herumführer, Organisator, Koordinator und leidenschaftlicher Kakerlacken und Spinnen einfänger - hat uns vorher durch Galle geführt und uns die wichtigsten Punkte, wie das Polizeiposidium, das Geldumwechselzenter, die Bank oder das Stadium, und Galles Altstadt gezeigt.

Das sind nur ein paar der unzähligen Bilder, die ich bisher schon gemacht habe. Und Galle ist wirklich eine wunderschöne Stadt!

 Nach dem wir tod müde am Abend ins Bett gefallen waren, begann am Montag unser erster Projekttag auf der Amarasena Turtle Hatchery. Zu erst mussten wir jedoch 1,5 Stunden in einem alten Bulli auf einer sehr riskanten Fahrweise dorthin fahren. Aber nachdem wir um unser Leben gebangt haben und hofften, dass Charith niemanden Umfährt, waren wir endlich auf der Farm angekommen. Dort nahm uns Fernando, der Leiter der Farm, gleich in Empfang und führte uns umher.

  Das bin ich, wie ich eine 10 Jahre alte Schildkröte halte.

Das bin ich, wie ich eine etwa 10 jahre alte schildkröte halte.

Das sind die jüngsten Bewohner der Turtle Farm. Die etwa 1- 2 Wochen alten Schildkröten Babys werden in den nchsten Wochen freigelassen. Aber nur die männlichen!!! Die Weibchen dürfen 5 Jahre auf der Farm leben, da es von denen nur sehr wenige gibt. Von 100 Eiern sind etwa 2 Weibliche Schildkröten dabei. Und um deren Überleben zu sichern, werden die Weibchen gechipt und gut versorgt.

Das sind schon etwas ältere Schildkröten. Jede von ihnen wiegt über 70 Kg - also auf einer Hand halten, wie die Babys, kann man die nicht :D

Auf Sri Lanka findet man auch die vom austerben bedrohte Albino Schildkröte. Von den deutschen Touristen wird diese liebevoll "Heino" genannt. Von den Einheimischen "Deutsche" da die so blass sind :D Aber irgendwie haben sie damit ja auch Recht :D

Nach den Fotoshootings ging es ans arbeiten. Unsere Aufgabe war es ein Becken nur mit Kokusnussschalen und Sand zu reinigen. Das war SEHR !!! anstrengend, aber wir haben es geschafft und die Schildkröten fühlten sich danach wieder wohl in ihrem frisch geputzen Becken :D

Am Nachmittag mussten wir umbedingt mit einem TukTuk fahren.

So sieht ein TukTuk aus und die Dinger sind gefährlicher als sie auf dem ersten Blick wirken ! Vorallem wenn man sich zu viert da hineinquetscht :D Aber wi haben es überlebt :)

Am Dienstag ging es genauso anstrengend weiter, wie der Montag aufgehört hat. Wir durften nämlich Wasser vom Meer holen. Und das ging am Besten mit vielen Eimern, 24 10 Liter Kanister und einem klapprigen, selbstgebauten Traktor.  Als jeder mit einem Eimer ausgestattet war liefen wir die Dünen runter, füllten die eimer mit wasser, liefen den weg zurück und kippten das Wasser mithilfe von Trichtern in die Kanister. Das taten wir solange, bis alle Kanister voll waren. Und mit nur 2 - 3 Liter Eimern und in der prallen Sonne, war dass sehr schweiztreibend. Zum Glück für uns bzw. zum Pech der Anwohner ging der Traktor nach der ersten Fahrt zur Farm kaputt, sodass wir die Kanister nur einmal füllen mussten.  Aber das hat uns auch gereicht :D

Anschließend mussten wir dann den Strand etwas reinigen. Also Flaschen und andere angeschwemmte Sachen aufsammeln. Allerdings haben die Anwohner uns die Mülltüten zum Schluß weggenommen und den Inhalt auf einem Haufen gekippt. Wir waren völlig entsetz! Denn der Haufen wurde angezündet!!! Das war wirklich das erste Mal, wo ich den doch sehr großen Entwicklungsunterschied zum Europäischen Standart gemerkt habe.

Zur Beruhigung sind wir mit der ganzen Truppe zum Strand gefahren und haben den Abend dort ausklingen lassen.

Am Mittwoch ging es gleich am Strand weiter. Es stand nämlich fischen auf dem Tagesplan und das war schwerer als gedacht. Wir haben 2 - 3 meter lange Stöcke mit ner Angelschnur und nem Hacken vorne dran in die Hand gedrückt bekommen und wurden damit ins Wasser geschickt. Es war wie immer sehr heiß, das Wasser stand uns bis zur Brust und nach 3 Stunden hatten wir stolze 4 kleine Fische gefangen. Da die Turtles jedoch 25 Kg Fisch pro Tag brauchen, konnten wir nicht wirklich viel dazu beitragen. Es war rückblickend aber dennoch ganz lustig :)

Lea hat mich am Nachmittag mit nach Galle genommen. Dorthin musste wir mit dem Bus fahren, was zwar billiger ist als mit einem TukTuk, aber nicht wirklich harmloser.  Und wie schon beim ersten Besuch war ich verzaubert von Galles Schönheit. Mir wurden die besten Läden gezeigt und Ecken, wo man sich besser nicht herumtreiben sollten, aber alles in einem war es ein schöner achmittag. Nur sind wir "leider" zu spät zur Yoga Stunde gekommen, sodass wir nicht mehr mitmachen konnten, aber ich hab ja noch 3 Wochen zeit, um das angebot anzunehmen. :)

Der Donnerstag Vormittag war sehr regnerisch, weshalb wir die Kinder im Dorf um der Farm unterrichten sollten. Wir  wurden aber ins Eiskalte Wasser geschmissen, denn wir hatten kein Plan, was wir tun sollten und saßen 3 Stunden einfach da und haben ein Paar Bilder gemalt.

Daür war der Nachmittag um so schöner, da wir nun mit allen in Galle waren und Abends zusammen im Restaurant "Heritage" gegessen haben. Auf dem Rückweg hat es zwar im Strömen geregnet, aber da Donnerstag immer Movie Night ist, gab es mega leckeres Popcorn und einen lustigen Film zur aufbesserug der zerschlagenen Stimmung :)

 Da Freitag Leas letzter Tag war, durften wir 6 Teilnehmer des Schildkrötenprojektes jeweils eine Schildkröte freilassen. Das war wirklich wunderschön !

Die kleinen Turtles sehen wirklich zu niedlich aus ! Und auch wenn sie ein paar Anlaufprobleme hatten, haben es alle sicher ins Meer geschafft :) Hoffentlich schwimmen sie noch heute glücklich durchs Meer :) ich aufjedefall wüsche den 6 nur das Beste :)

Wie ihr seht, gibt es hier jede Menge zu tun, sodass kaum Langeweile auftritt.

Ich hoffe euch geht es genauso gut wie mir hier :)

Eure Saskia

Aller Anfang ist schwer ...

Montag, 09.10.2017

Hallo Leute:) 

Ich bin nun schon eine Woche hier in Sri Lanka und habe seitdem viel Erlebt! 

Jedoch ist der Internetzugang nur begrenzt möglich, weshalb ich leider nur unregelmäßig hier Berichte hoch laden kann.

Aber nun erstmal von Anfang an: 

Meine Weltreise begann mit einer eigentlich maximal 2 1/2 - 3 Stunden dauernde Autofahrt von Emden zum Flughafen in Düsseldorf.  Eigentlich verlief die Fahrt ganz entspannt, wir waren extra eine Stunde früher losgefahren, als wir gemusst hätten, aber was wäre ein Abenteuer ohne Hindernisse?  Wie nicht anders zu erwarten, standen wir natürlich in Stau ... und das 2 Stunden lang! Ich hatte wirklich panik, dass ich meinen Flug verpassen würde!  Zum Glück hat man ja einen wundervollen Papa, der dann mit 200km/h über die Autobahn rast, damit seine Tochter ihren Flug noch bekommt.  Am Flughafen angekommen verlief alles etwas Chaotisch.  Aber auch das haben wir gemeistert:)  Nach einer sehr emotionalen Verabschiedung von meiner Familie und meinem Freund, ging es alleine durch die Kontrollen und ins Flugzeug. Ich kam mir wirklich winzig vor in der riesigen Boing 777. Jeder Sitzplatz verfügte über einen eigenem Fernseher, wo man sich mit mehreren Spielen, Musik aus den Charts und unzähligen Filmen und Serien die Zeit vertreiben konnte. Die Zeit verflog dort wirklich wortwörtlich! :D Nach einem Zwischenstopp in Dubai, war ich gegen 16:30  Ortszeit mit meinem Rucksack am Ausgang des Flughafens in Colombo und hab meinen persönlichen Fahrer gesucht, der mit einem Schild in der Hand auf mich gewartet hat. 2 Stunden später war ich in Galle angekommen und traf dort auf meine Zimmergenossinnen, die auch erst ngekommen waren. Wir 4 haben uns auf anhieb verstanden und teilen auch heute noch gerne das Zimmer miteinander.

Unser kleines Zimmer :) und aus nem anderen Winkel :)

Natürlich sind wir nicht nur zu viert. 3 weitere sind am gleichen Tag wie ich angekommen und 7 Mädchen waren schon vorher da. Aber auch mit denen verstehe ich mich gut :)

Generell waren die ersten Eindrücken sehr positiv und ich freue mich schon auf die nächsten Wochen:)

Hoffentlich geht es euch auch gut und ihr genießt das stürmische Wetter in Deutschland.

Eure Saskia